Pietrainzüchtung in
Brandenburg

 

Wodurch zeichnen sich Pietraineber aus?

Der Zuchtverband verfügt gegenwärtig über zwei Nucleusherden

 

Die erfolgreiche Leistungsentwicklung

1. Ergebnisse der Mast- und Schlachtleistung

Jahr Zunahme Futter- Muskel- Innere pH1
  30-105 kg verwertung fleischanteil Länge Kotelett
  g kg % (BF) cm  
           
1991 668 2,93 62,2 90,1 5,52
1993 649 2,75 62,0 90,5 5,41
1998 811 2,55 62,8 96,0 5,62
1999 783 2,48 62,7 97,0 5,99
2000 820 2,45 62,5 97,0 6,05
2001 793 2,45 62,5 96,0 6,18
2002 792 2,44 62,4 97,0 6,36
2003 769 2,44 63,8 97,0 6,21
2004 765 2,42 64,6 97,0 6,39
2005 755 2,47 65,0 97,0 6,36


Bemerkenswert ist, dass trotz der Umzüchtung auf Stressstabilität der Muskelfleischanteil stabil über 62% gehalten wurde und sich die Fleischqualität, nachgewiesen an den pH1- Werten enorm verbessern konnte.
Beleg dafür sind auch die fast sensationelle Steigerungen in den Fleischqualitätsparametern Leitfähigkeit und Fleischfarbe bei bester Schlachtkörperzusammensetzung:

Dazu folgender Überblick:

Prüfjahr

Magerfleisch
anteil FOM
LF2-Kotelett Farbe
       
1996 60,5 9,6 52
1997 61,0 8,8 55
1998 60,8 5,7 59
1999 60,5 5,3 62
2000 60,4 5,4 63
2001 60,0 5,2 64
2002 61,1 5,2 64
2003 61,3 4,4 64
2004 62,0 4,5 63
2005 61,3 4,3 64

Herausragend ist auch die Steigerung 

 

2. Eigenleistung Jungeber im Feld                                                   

Jahr Alter d LTZ g RSP mm MFA % piglog Muskel-
dicke
mm
2005 194 656 8,5* 63,7* 68*

* getestet mit piglog-Stufe normal

 3. Ergebnisse Eigenleistungsprüfung Jungsauen im Zuchtbetrieb

In der Reproduktion der Pietrainsauenbestände gilt der Eigenleistungsprüfung der Jungsauen besonderes Augenmerk. Die Kontinuität in der Pietrainzuchtarbeit zeigen folgende Ergebnisse.

Jahr Anzahl Lebenstags- Speck MD MFA piglog
  Stck. zunahme g mm mm %
           
1997 75 541 6,7 61 62,5
1998 87 542 6,8 62 63,2
1999 70 569 6,7 62 64,5
2000 63 569 6,3 64 64,2
2001 52 620 6,4 66 65,0
2002 104 621 5,6 68 65,5
2003 65 583 5,7 68 65,7
2004 110 594 5,8 69 65,5
2005 119 597 7,2* 69* 64,4*

* getestet mit piglog-Stufe normal

4. Erfolgsgarantie in der Hybridisation

Für die Ferkelproduzenten ergibt sich nun die Frage nach den Praxisleistungen. Der markhyb Feldtest für Besamungseber gibt dazu eine sichere Auskunft.  Seine Ergebnisse zeigen in der nun folgenden Übersicht, dass der positive Trend aus den Reinzuchtleistungen auch in der Hybridisierung seine Fortsetzung fand. Beachtliche und hohe Leistungen dokumentieren die NP und NN Typen in der ganzen Breite und dieses vor dem Hintergrund eines sehr hohen Prüfniveaus.

markhyb Feldtest für SBBN Pietrainbesamungseber

Merkmal

  MHS-Genotyp- Eber    
    NN NP ohne Nachweis
         
Prüftiere Anzahl St. 1.874 1683 714
Schlachtalter d 194 192 193
Schlachtmasse warm kg: 93,1 93,0 92,2
Nettotageszunahme g 481 486 479
MFA FOM % 56,5 56,7 56,5
Handelsklasse E % 68,0 75,4 71,0
Handelsklasse E + U % 100 100 100

 

Bei der Wertung der Klassifizierungsergebnisse ist sicherlich der Schlachtstätteneinfluss zu berücksichtigen aber vor allem auch die Tatsache zu würdigen, dass zu "PP-Zeiten" der Feldtest noch fast ausschließlich mit weiblichen Masthybriden beschickt wurde. Um so höher sind die moderneren Genotypen mit Zuchtwerten einzuschätzen, deren Nachkommen in anteilig ausgewogenem Geschlechtsverhältnis kontrolliert wurden und ihr Examen bestanden.

Differenziert auf die Streßgenotypen ergibt sich folgendes Bild:

Genotyp Pietrain Speckmaß SD mm Fleischmaß FD mm
     
NN 16,7 63,0
NP 16,4 64,1
ohne Nachweis 16,4 61,8

Eine gleichlautende Leistungsdiagnose entspringt der markhyb Herkunftsprüfung für Pietrainväter aus unserem Zuchtprogramm. Damit wird nochmals die Vererbungssicherheit und Leistungstreue der im markhyb Selektionsprogramm getesteten Eber aus der Besamung und dem natürlichen Deckakt unterstrichen.

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